Sabine Graß

Relax and Move
Mein Mehr an Lebensqualität

Klassische Massage Techniken

Klassische Massage

Sie ist eine der ältesten Heilmethoden und die Basis auf der alle Spezialmassagen aufbauen. Die Muskulatur wird gelockert, die Durchblutung und der Lymphfluss angeregt und damit der Abtransport von Schadstoffen aus den Geweben beschleunigt. Es werden schmerzhafte Verkrampfungen beseitigt und das Vegetativum (vegetatives Nervensystem) beruhigt. Die Haut wird straffer und geglättet. Jede klassische Massage wird mit vorgewärmtem pflegenden Macadamianussöl und reinem ätherischen Lemongrassöl durchgeführt. Für sehr empfindliche Haut (Allergieneigung) wird ausschließlich Macadamianussöl verwendet.

Lymphdrainage

Ist eine spezielle und sanfte Form der Massage. Entlang der Lymphwege wird mit kreis- und spiralförmigen Griffen der Druckanstieg, dann ein Druckabfall und schließlich eine drucklose Phase erzeugt. Damit wird der Lymphabfluss aktiviert und das Gewebe entstaut. Dadurch kann sich das Gewebe entspannen. Die Lymphe wird abdrainiert und frisches, sauerstoffreiches Blutplasma und anders Substanzen können das Gewebe wieder ernähren und regenerieren.


Akupunktmassage

Grundlage ist die Vorstellung der Chinesischen Medizin, dass das Energiesystem des Menschen allem körperlichen Geschehen übergeordnet ist. Alle Funktionen und Leistungen des Organismus können nur durch übergeordnete energetische Steuerung ausgeführt werden. Nach dieser Vorstellung beruht jede Erkrankung und jeder Schmerz auf einer Fehlfunktion des Energiekreislaufes. Ziel der Akupunktmassage ist es, diese Störungen im Energiekreislauf des Körpers zu erkennen und zu beseitigen.

Segmentmassage

Die Segmentmassage ist eine Form der Reflexzonenmassage. Sie beruht auf der Wechselwirkung der Schichten der Körperdecke (Haut, Muskulatur) und den inneren Organen über vegetative Abläufe. Erkrankt ein Organ, so kommt es über vegetative Bahnen des vicerocutanen (vom Organ zur Haut) bzw. myotomen Reflex (muskuläre Reflexe) zu Veränderung der Körperdecke, die als reflektorische und algetische Krankheitszeichen auftreten.

Fußreflexzonenmassage

Ist eine Druckbehandlung der Nervenenden an den Füßen, die es möglich macht, auf alle Regulationssysteme des Körpers Einfluss zu nehmen, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und das Immunsystem zu stärken. Sie hilft, Störungen des psychischen und körperlichen Befindens zu lindern und zu beseitigen.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist ebenfalls eine Form der Reflexzonenmassage. Es gibt reflektorische Zonen im Bindegewebe, über welche auf tiefergelegene Gewebsstrukturen und innere Organe Einfluss genommen werden kann. Diese Technik wirkt gegen Folgeerscheinungen unterschiedlicher Krankheitsursachen.

Kinesiologisches Taping

Kinesiologisches Taping ist eine spezielle Methode aus Japan, bei der Schmerzen des Bewegungsapparates mittels eines elastischen, selbsthaftenden Bandes behandelt werden. Es wird seit mehr als 30 Jahren mit großem Erfolg weltweit eingesetzt. Ziel ist es, den körpereigenen Heilungsprozess positiv zu beeinflussen, Schmerzen zu reduzieren sowie Strukturen zu aktivieren, bzw. zu stabilisieren, ohne jedoch die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Durch Anbringen der Tapes können nachstehende Ergebnisse erzielt werden:

  • Verbesserung der Muskelfunktion durch Regulierung des Tonus (Muskelspannung)
  • Unterstützung der Gelenksfunktion durch Korrekturen mittels Veränderung des Faszienzuges
  • Aktivierung des endogene Systems über die Reizung verschiedener Sensoren der Haut
  • Gezielte Anregung des Lymphflusses und dadurch verminderte - Zirkulationseinschränkungen


  • Indikation
  • Wirbelsäulensyndrom
  • Ischialgie
  • muskuläre Dysbalancen
  • Skoliosen
  • Migräne

  • Die Methode des Kinesiologischen Tapes biete ich in Kombination mit Klassischer Massage, Lymphdrainage, Segmentmassage und Triggerpunktmassage an, um die Strukturen zuerst mit der jeweiligen Technik vorzubereiten, bevor das Tape angebracht wird.

    Neuromobilisation

    Damit unser gesamter Organismus funktioniert ist es notwendig, dass Nervenreize frei übertragen werden können. Um dies zu gewährleisten sind das zentrale und periphere Nervensystem von einem Gleitsystem umgeben, dass von bindegewebigen Hüllen und Flüssigkeit gebildet wird. Dieses System schafft eine geschützte Umgebung, dass die freie Bewegung der Nerven ermöglicht, die Versorgung und Zirkulation durch Nerven gewährleistet ist, und die Nerven vor mehr Belastung geschützt werden.

    Einschränkungen dieser bindegewebigen Strukturen führen zu eingeschränkter Mobilität der Nerven, zu Zirkulationsstörung und zu einer Reizung des Nervengewebes, was Ursache zahlreicher Beschwerden sein kann: Sensibilitätsstörungen, Schmerzen, Parästhesien, Fehlsteuerungen.

    Durch manuelle Techniken kann die Mobilität des Nervensystems wieder erhöht werden. Ziel der Arbeitstechniken ist es, Einschränkungen erkennen zu können, und die freie Beweglichkeit des Nervengewebes wiederherzustellen.

    Myofasziale Funktionsketten

    Der Begriff Myofaszie beschreibt die Einheit eines Muskels mit den ihn umgebenden und durchziehenden faszialen (bindegewebigen) Strukturen.

    Muskelfaszien haben eine wesentliche Bedeutung für Statik, Motorik und Kraftleitung der Muskulatur und somit eine wesentliche funktionale Aufgabe innerhalb des Bewegungsapparates. Faszien trennen und verbinden Strukturen im Körper. Die Zellen und Fasern der Faszien ordnen sich nach spezifischen Gesetzmäßigkeiten an und bilden Strukturen gemäß den mechanischen Belastungen. Durch den Kraftfluss im Körper entstehen fasziale Züge, die in bestimmten Richtungen weite Strecken des gesamten Körpers durchziehen.

    Es gibt z.B. fasziale Verbindungen von den Zehen bis zum Kopf oder von den Fingern bis zur Halswirbelsäule. Durch die Verbindung mit der Muskulatur entstehen sogenannte myofasziale Ketten, die sowohl in der Statik als auch bei bestimmten Bewegungen eine durchgehende Funktion erfüllen. Therapeutisch sind diese Ketten relevant, da Druck- und Zugkräfte in gleicher Richtung durch eine solche Kette verteilt und weitergeleitet werden.

    Damit können sich auch unphysiologische Belastungen entlang dieser Linien ausbreiten, wodurch erklärbar wird, dass der Auslöser nicht immer dort sitzt, wo der Schmerz zu finden ist; spürbar wird immer „das schwächste Glied“ einer Kette.